Hi, ihr zwei. Ich dachte, dass es heute klappt zu unserem speziellen Podcast. Und warum ist das so speziell? Weil es der erste deutschsprachige Podcast ist hier bei der IPFabrik. Unser Thema ist Trend zum Insourcing, Fragezeichen.
Genau und ich hab hier meine meine zwei Gäste, die ich kurz vorstelle. Der Christian Diebner, Solution Consultant bei der IP Fabric, der Techi sozusagen und Jonas von Glan extern von der Head Germany oder Capgemini, wie man das im Deutschen so schön ausspricht, als Cyber Security Consultant. Und ich würde jetzt euch erst mal die Frage stellen, wie seht ihr das Trend zum Insourcing? Ja, ich übernehme an der Stelle mal. Ich kann das natürlich bestätigen, gerade aus aus technischer Sicht.
Viele unserer Kunden oder auch potenziellen Kunden holen das Netzwerk wieder unters eigene Dach. Ja, muss ich muss ich so sagen, sehen wir natürlich immer häufiger. Andererseits passt das natürlich auch zu unseren Aufgaben, zu unserem Themengebiet, dass wir das natürlich vermehrt sehen. Sehr, sehr häufig ist der Hintergrund natürlich eine eine gewisse, Unzufriedenheit in Bezug auf dieses Outsourcing Projekt. Es lief anders, als es geplant oder gedacht war.
Jetzt möchte man das Ganze wieder ändern, Gucken, dass man sich das Wissen zurückholt oder dass man das Wissen wieder unterm eigenen Dach hat, was sehr, sehr häufig, ja, 'n Knackpunkt darstellt. Ich denke, da sprechen wir später gleich noch mal 'n bisschen detaillierter drüber. Mhm. Jonas, wie nimmst Du das wahr? Wie ist so deine Wahrnehmung?
Ja, also ich würde sagen, ich sehe das 'n bisschen anders. Natürlich ist es so, dass es Vor- und Nachteile für Outsourcing beziehungsweise auch wieder nach Inhouse ziehen gibt. Ich denke, dass egal für welche von den beiden Seiten der Medaille ich mich am Ende entscheide, ich vor ähnlichen beziehungsweise denselben Problemen stehe. Einerseits, wie Du gesagt hast, das Wissensmanagement, die klassische Doku, in dem Fall eine Netzwerkdokumentation, teilweise Übergaben und was ich halt immer sagen muss, ist nur weil ich wieder nach Inhouse gehe, hab ich die Erfahrung gemacht, dass eine Dokumentation dadurch nicht besser wird oder vielleicht auch teilweise überhaupt entsprechend aufgebaut wird. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten MSPs beziehungsweise Beratungen in dem Bereich da etabliertere Prozesse haben.
Was nicht heißt, dass zwangsweise dann Outsourcing immer der Weg ist, den man gehen sollte. Mhm. Was aber auf jeden Fall heißt, dass man auch inhouse diese Probleme sich anschauen sollte beziehungsweise diese Problemfelder und dafür eine Lösung finden sollte. Gehe ich absolut mit. Ja.
Gerade das Thema Dokumentation. Ich kenn's aus meiner Zeit in der freien Wildbahn. Wann schreiben wir die Du? Wenn wir Zeit dafür haben, wann haben wir dafür Zeit? Nie.
Nie. Der Klassiker. Wie siehst Du das im kommerziellen Bereich, Maren Michael? Ich ich seh das ich seh das ähnlich und auch der Knackpunkt hier, ich glaub, großes Stichwort Kommunikation zwischen Serviceprovidern und dem Inhouse Netzwerkteam. Das sollte gegeben sein und ich hab da auch, mir fällt auch grad Ihr Ihr Podcast ein.
Wir haben den hier auch verlinkt sogar von von Marc Scheerd und Toni Mangino, wo es genau darum geht, Insource Outsourcing, aber diese Krux der Kommunikation, die ganz oft einfach fehlt, ne? Und darum geht's in diesem Podcast speziell, also klickt da drauf, guckt euch das an. Was denkt ihr, könnte man da machen, diese praktisch diese diese Kommunikation herzustellen? Ja, Ich sag mal so, zum einen, diese Kommunikation findet auch wieder Eigenwahrnehmung nur auf einer oder auf sehr wenigen Ebenen statt. Das heißt, in der Regel, wie gesagt, eigene Beobachtungen ist es halt so, dass auf der Managementebene die Kollaboration hervorragend funktioniert, ne?
Man hat sich aufn Deal geeinigt, das läuft alles, SLAs sind definiert, alles ist schick. Und wenn's dann aber in die in die Arbeitsebene geht, wo dann wirklich Netzwerkmanagement stattfindet, wo Änderungen passieren und und und. Da ist die Kollaboration sehr häufig, suboptimal bis nicht vorhanden. Und das ist natürlich ganz klar essenziell wichtig. Wenn die Leute nicht zusammenarbeiten, funktioniert's nie.
Also, ne, das ist einfach mal, Also ich muss sagen, ich hab das nicht immer so erlebt. Ich denke, Kollaboration mit Externen ist natürlich auch aus Compliance Sicht immer ein Thema. Ein Externer darf nun mal nicht jede Aufgabe übernehmen, die ein Interner darf, auch vor allen Dingen in sicherheitsrelevanten Themen nicht. Ich denke aber auch da, dass auch auf der Arbeitsebene nicht zwangsweise eine Kollaboration schlecht beziehungsweise nicht funktionieren muss. Ich denke, dass vor allen Dingen auch zu Projektstart am Anfang sich persönlich zu sehen, da eine sehr gute Arbeitsebene schaffen kann und ich glaube, dass dann die gesamte Zusammenarbeit deutlich besser funktioniert.
Absolut, ja. Also wie gesagt, ich kann das alles auch nur bestätigen. Natürlich, das sind unterm Strich, wenn wenn wir uns da das mal ganz genau angucken, sehr, sehr häufig hapert es daran, ja, dass das Wissen der breiten Belegschaft, der der breiten Masse der Belegschaft zur Verfügung gestellt wird, zumindest oder selbst innerhalb der Teams funktioniert der Wissenstransfer sehr, sehr häufig halt nicht, Dann geht die Entscheidung in Richtung Outsourcing oder aber wieder Insourcing, je nachdem. Aber auch da, ich sag mal, son so was muss ja es muss eine Übergabe geben in irgend 'ner Form, ne? Ich muss ja gucken, dass, wenn ich jetzt zum Beispiel den Jonas in meinen Cybersecurity Projekt hole, muss ich mir sagen können, was habe ich?
Wo wo habe ich es? Wie habe ich es? Was möchte ich von ihm? Also was ist letztendlich der Status quo, den ich durch seine Unterstützung erreichen möchte? Und dann übergebe ich an Jonas.
Hast Du denn schon mal eine gute Übergabe ohne entsprechend gut gepflegte Doku gesehen? Nein, was nicht möglich ist. Du weißt, dass das die Antwort ist. Ja, aber auch das muss mal so gesagt sein, glaube ich. Natürlich, natürlich.
Ja, also unterm Strich, ne, ohne ohne eine ordentliche Übergabe, sprich ordentliche Dokumentation, sprich high level ausgedrückt, wie man auf neu Denglisch sagt. Ohne Kollaboration funktioniert's, funktioniert kein Projekt, egal in welche Richtung es geht? Ich glaube, ohne Zusammenarbeit auf Augenhöhe, über Unternehmen hinweg, über Teamgrenzen hinweg funktioniert die Zusammenarbeit nicht und das sollte man an vielen Punkten sehen. Das sollte man auch bei der Dokumentation sehen. Es hilft mir nichts, wenn ich nur meine eigene Sicht in meine Dokumentation reinschreibe und ich glaube dann kann Kollaboration funktionieren, dann kann es Inhouse funktionieren, dann kann es auch im Outsourcing funktionieren, aber am Ende aus meiner Sicht haben sowohl Insourcing als auch Outsourcing beides die gleichen Probleme und Fragestellungen und mich für eine oder die andere Seite zu entscheiden, löst das pauschal erst mal nicht.
Ganz genau. Ich würde sagen, zusammengefasst können wir sagen, ohne eine ordentliche Dokumentation wird jedes Netzwerkprojekt zur Mammutaufgabe, die sehr schwer bis gar nicht lösbar ist. Ohne Kollaboration funktioniert weder In- noch Outsourcing und es bringt nichts, wenn nur das Management, ja, zusammenarbeitet, sondern auf allen Ebenen. Und glücklicherweise können wir von IPFabric genau bei diesen Themen unterstützen mit 'ner automatisierten Dokumentation, die die Daten auch so aufbereitet, dass Nichtnetzwerker mit den Informationen was anfangen können und sich das rausziehen können, was sie brauchen. Abschließende Worte, Kommentare von euch?
Ich bin dankbar für die Zeit von euch. Danke Gerne. Dass wir das dass wir das tun machen konnten und ich freu mich schon auf den nächsten Podcast. Ich wünsche dir. Danke.
Vielen Dank.